Warum kann eine Frau nicht Buddha werden? Oder wie könnte eine Frau Buddhini werden?

budmindDas ist eine interessante Frage, weil Buddha gesagt hat, dass eine Frau nicht Buddha werden kann, hat aber nicht gesagt warum. Das ist eine seiner Aussagen, die er nicht beweisen wollte. Da die Diskussion über alle Aussagen des Buddha zum Buddhismus-studium dazugehört, wie es selbst Buddha geraten hat, warum also nicht darüber nachdenken.

Welche Frau, die mit Buddhismus vertraut ist, hat nicht darüber nachgedacht, wie schön es wäre, wenn Sie nicht diesen einschränkenden Status der Frau in der buddhistischen Gemeinde hätte? Wenn männliche und weibliche Buddhas einander abwechseln würden und wenn ihre Anzahl gleich wäre, wenn es gleiche Menge an Mönchen und Nonnen gäbe. Wenn es möglich wäre, genauso wie ein Mann in das Kloster zu gehen, nur von den Wesen des gleichen Geschlechtes umgeben zu sein und der Lehre einer Buddhini folgen. Das würde die weibliche Entwicklung als Nonne ungemein erleichtern, wenn sie nicht über ihr Geschlecht nachdenken würde, sondern einfach praktizieren könnte. Und sich einfach wünschen könnte eine Buddhini zu werden, ohne den zusätzlichen Gedanken, aber nur wenn ich als ein Mann wiedergeboren werde.

Dann stellt sich die Frage, wird es eine Frau schaffen, mit 30, ihren Ehemann und Kind zu verlassen, um in den Wald zu gehen, mit anderen Asketinen Askesen ausüben, am Ende erleuchtet werden und andere belehren? Buddha erzählt in Lotos-Sutra, dass es ein üblicher Lebensablauf für jeden Buddha ist, als Prinz geboren zu werden, eine Familie zu gründen, erst danach sich an seine eigentliche Aufgabe in diesem Leben zu erinnern und in den Wald zu gehen. Mir scheint es, dass es bei Frauen nicht so einfach funktionieren würde.

Das Verlassen von einem Kind wäre schon so eine große Sünde für eine Frau, dass sie die Frau dabei stören würde, erleuchtet zu werden, weil ihr Gewissen ihr keine Ruhe geben würde. Wie hat es Buddha geschafft, nicht von Gewissensbissen geplagt zu werden? Er hat erklärt, dass er dies für seine Familie macht, und dass es der Familie mehr bringen wird, als wenn er zuhause bleibt, dass er ein besserer Herrscher wird, Herscher über die buddhistische Lehre, als wenn er ein König wäre, dass alle davon profitieren würden.

Aber er hat nur erklärt, dass es nicht verantwortungslos ist, was er macht. Das ist auch das, was von einem Mann erwartet wird, verantwortungsvoll zu sein. Aber von einer Frau, die eine Mutter ist, wird etwas anderes erwartet, es wird erwartet einfach da zu sein und mit ihrem Kind seine Entwicklung zu durchleben, mit ihm zu reden, seine menschliche Fähigkeiten zu entwickeln, verbunden zu sein.  Aber wie kann sie diesen Kontakt haben, wenn sie im Wald Askesen praktiziert? Es bringt nichts, wenn eine Frau der ganzen Welt die Dharma beibringt, ihr Kind sich aber dabei verlassen fühlt. Auch wenn sie nach 7 Jahren zurückkehrt und den Kind das beste Dahrma lehrt, wird es ihm nicht mehr helfen können sich nicht so verlassen zu fühlen.

Was zwischen einem Mann und seinem Sohn möglich ist, ist nicht zwischen einer Frau und ihrer Tochter möglich. Deswegen muss eine Frau auf eine absolut andere Art Buddhini werden, als ein Mann, ohne einsame Askesen und danach Gesetzesgeber des Dharma sein, aber mit gemeinsamen Askesen, die eine Familie zusammen macht und mit verbunden und zuhause sein. Eine Frau wird nicht die Welt beherrschen und von einem zum anderen Ort ziehen um die Lehre zu verbreiten, sie wird ihre Schülerinen bei sich zuhause empfangen und ihnen Boddhicitta beibringen.

Die Gesellschaft der Männer war zu Buddha’s Zeiten bereit, seine Lehre zu empfangen, die er auf seine Art gegeben hat. Genauso muss die Gesellschaft der Frauen dazu bereit sein, die Lehre einer Buddhini zu empfangen. Es müssen Zeiten kommen, wenn die Gesellschaft, Frauen und Männer, aber größtenteils Frauen, genau diese weibliche Lehre braucht, dann kommt auch die Buddhini.

 

 

 

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